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Die Ludwigsburger Schlossfestspiele, ein großer sommerlicher Klassiker

Hilary Hahn © Chris Lee

Die Ludwigsburger Schlossfestspiele kündigen sich denkwürdig an, mit hochkarätigen Beiträgen aus Oper, Sinfonie, etc.

Es fällt schwer, aus dem riesigen Programm des Festivals eine Auswahl zu treffen, zwischen einer grandiosen Eröffnung – Nabucco von Verdi in konzertanter Version mit Luca Salsi in der Titelrolle (14.06., Forum am Schlosspark) – und Künstlern wie der Violinistin Hilary Hahn, die das überwältigende Labyrinthe du Temps von Aziza Sadikova (26.07., Forum am Schlosspark) interpretiert. Man denke auch an den Auftritt des Pianisten Piotr Anderszewski mit einem Brahms / Beethoven-Programm (27.06., Ordenssaal). 

 

 

Unter den zahlreichen Opernbeiträgen ist Orlando von Händel mit Marc Minkowski und seinen Musiciens du Louvre zu erwähnen (13.06., Theater) oder das aufregende V01CES//B0D1EZ (30.07., Forum am Schlosspark), das sich auf die Voices von Hans Werner Henze stützt. Im Herzen des Werkes von Piyawat Louilarpprasert stellt sich die folgende Frage: Was sind die Beziehungen zwischen dem künstlerischen Schaffensprozess und dem Savoir-faire, dem Widerstand und der Erschöpfung, dem Atem und der Maschine? Wir mögen auch die Neuerfindung des Freischütz von Weber (17.-25.07., Akademie für Darstellende Kunst) durch den Regisseur Max Porstmann, der eine Geschichte über die Ursprünge der Gewalt erzählt und die Art und Weise wie sie über Generationen weitergegeben wird. 


Im Schloss und an anderen Orten (Ludwigsburg) vom 12. Juni bis 5. August
schlossfestspiele.de

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