Fokus auf die neuen Ausrichtungen im Carreau, unter der Leitung von Nicolas Le Potier
Seit dem 21. Mai zum Direktor des Carreau ernannt, bietet Nicolas Le Potier ein festliches und vermittelndes Projekt an, wobei er gleichzeitig die Spielzeit zum 30jährigen Jubiläum der Institution orchestriert.
Als interimsweiser Direktor des Carreau in Forbach seit dem 1. Januar 2026, ist Nicolas Le Potier auf Grégory Cauvin gefolgt, der seit 2020 den Posten innehatte. Obwohl die neue Spielzeit zum Großteil von seinem Vorgänger organisiert wurde, programmiert er mehrere Aufführungen, darunter Un Sacre (25.11., zur Eröffnung des Festivals für zeitgenössisches dramatisches Schreiben Primeurs, 25.-28.11.), ein Stück für neun Schauspieler vom Autor Guillaume Poix und der Regisseurin Lorraine de Sagazan.
Im beeindruckenden Dekor eines verlassenen Theaters, lassen die Interpreten schlagkräftige Aussagen hören, die während der Pandemie gesammelt wurden. In einer Logik der Kontinuität setzt Nicolas Le Potier die Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Festival der Bühnenkünste Perspectives (13.-22.05.) mit der gemeinsamen Programmierung von Lullaby Shot von Leïla Ka (14. & 15.05.) fort, einer feministischen Tanzkreation zu Elektromusik. Mit dem deutsch-französischen Festival Loostik (03.-09.11.), bleibt das junge Publikum ebenfalls eine privilegierte Achse des Carreau. Zirkus und Kabarett setzen sich tendenziell mehr durch – zu zitieren ist die bunte Revue L’Heure exquise (10.11.) von Odile de Mainville –, als Echo auf die Saison Cabaret (16.09.-15.11.), die vom französischen Ministerium für Kultur in ganz Frankreich lanciert wurde.
Komplettes Programm auf
carreau-forbach.com



