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Die Provinz Quebec steht im Zentrum der Quinzaine de la Danse #8

ODE © Mathieu Doyon

Der unumgängliche Termin im Departement Haut-Rhin im Frühjahr, La Quinzaine de la Danse, stellt die Provinz Québec in den Fokus. 

Von La Filature, dem Espace 110 und dem Ballet de l’Opéra national du Rhin getragen, präsentiert La Quinzaine de la Danse einen Fokus auf Québec mit zahlreichen unterschiedlichen Einflüssen. Mit ODE (13.03., La Filature) erkundet Catherine Gaudet zum Beispiel das Schwindelgefühl, das von der Aneinanderreihung von Bewegungen erzeugt wird, die einfach aber atemberaubend sind und die eine rituelle Form entstehen lassen. Von heidnischen Zeremonien inspiriert, mischt die Choreographin wiederholte Gesten und Sprechgesänge von 11 Interpreten, was die Messlatte der physischen Ausdauer maximal hoch hängt. Neben diesem hypnotisierenden Ballett präsentieren Hélène Blackburn und Cai Glover Mikro (14.03., Espace 110), ein lichtgeflutetes Werk, das sich für die Konstruktion des Ichs und die Vergänglichkeit der Dinge interessiert. Zu Mikrokosmos von Bartók, kleinen Klavierstücken, die für den Sohn des Komponisten erdacht wurden, lädt das Quintett zu einer poetischen und lustigen Reise ein, inmitten eines kargen Bühnenbildes, das für Spiele mit Schatten und Licht gedacht ist. Elie-Anne Ross ihrerseits teilt die Bühne mit der Straßburgerin Noémie Cordier: Im Laufe desselben Abends stehen die Popping-Figuren aus Flux dem Breakdance von Guest gegenüber (20.03., Espace 110), was zwei Universen mit abgehackten Rhythmen einander annähert, die vom Hip-Hop verbunden werden.

Außerhalb dieses Fokus steht auch ein Eintauchen in den Stil von Emmanuel Eggermont auf dem Programm. So hat man die Freude die Künstler des Ballet de l’Opéra national du Rhin in All Over Nymphéas (06. & 07.03., La Filature) wiederzusehen, einem Stück, das in die Bildwelt von Monet eintaucht, welches im vergangenen Jahr für sie neu kreiert wurde. Dann trifft man ihn persönlich in About Love and Death an (17. & 18.03., La Filature), einer ergreifenden Hommage an das Erbe seines Mentors Raimund Hoghe, einer emblematischen Figur des zeitgenössischen Tanzes. Der Tänzer Michiel Vandevelde und die Musikerin Jolente de Maeyer enthüllen ihrerseits ihre aktuelle Kreation, zwischen Konzert und Choreographie. Von Anfang bis Ende vom BRYGGEN-Orchester gespielt, lässt Quatre saisons en mouvement (10.03., La Filature) Recomposed by Max Richter : Vivaldi, The Four Seasons (2012), ein minimalistisches und elektronisches Album, das die Kompositionen des italienischen Meisters auf strahlende Weise neuinterpretiert, in einen Dialog mit den millimetergenauen Schritten einer Solistin treten. Reglosigkeit hat keinen Platz bei den Instrumentalisten, denn sie sind in ständiger Bewegung während sie mit der Tänzerin in einem magnetischen Walzer interagieren. 


In La Filature (Mulhouse), im Espace 110 (Illzach) und in La Coupole (Saint-Louis)  vom 6. bis 21. März
lafilature.orgespace110.orglacoupole.fr

> All Over Nymphéas steht auch auf dem Programm von Pôle Sud (Straßburg) vom 10. bis 12. Mai pole-sud.fr

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