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Luxemburg, eine herrliche Stadt 

Palais Grand Ducal, 2020 © Tom Fielitz Photography

Banken, europäische Institutionen… Und nichts anderes? Man muss nur Luxemburg-Stadt besichtigen um gewisse Vorurteile zu verwerfen.

Rund 140 000 Einwohner und eine Dynamik, die viele bekanntere Städte vor Neid erblassen lässt: So präsentiert sich Luxemburg heute. Natürlich fasziniert sein historisches Zentrum, das zum Weltkulturerbe der Unesco gehört, was an den berühmten Satz von Goethe denken lässt: „Man findet hier eine solche Harmonie der Größe und der Anmut, der Ernsthaftigkeit und der Sanftheit, dass es schade ist, dass Poussin nicht die Gelegenheit hatte sein wunderschönes Talent darauf anzuwenden eine ebensolche Landschaft zu reproduzieren“. Es ist schön durch die Straßen der Oberstadt zu flanieren, am Großherzoglichen Palast vorbei, einem prächtigen Renaissance-Gebäude oder über den Place Guillaume II zu wandeln (eine Anspielung auf den König der Niederlande und Großherzog von Luxemburg von 1840 bis 1849), der besser bekannt ist unter dem Namen „Knuedler“. Dann nimmt man den Aufzug um in die Unterstadt hinabzufahren und vom Charme des Grund zu profitieren: Es ist eine entspannte Atmosphäre, die den Besucher erwartet, an den Ufern des charmanten Flusses Alzette. Hier entdeckt man insbesondere eine Statue der Sirene Melusine, die von Serge Ecker im Jahr 2015 realisiert wurde, was an die Legende der Gründung der Stadt durch den Grafen Siefried I. erinnert.

Drone Summer 2024 © Pierre BK


Luxemburg ist nichtsdestotrotz voller Kontraste: Seit einigen Jahren zieht die zeitgenössische Architektur in der Tat immer mehr Kenner an. Von den europäischen Gebäuden (der Gerichtshof, mit seinen Türmen von Dominique Perrault) bis zum Mudam, Meisterwerk von Ieoh Ming Pei, oder der Philharmonie von Christian de Portzamparc, erweist sich ein Ausflug auf das Kirchberg-Plateau als spannend. Für all das und viele weiteren Dinge – insbesondere ein üppiges Kulturleben, das die folgenden Seiten widerspiegeln – hat sich Luxemburg als ein Reiseziel in Europa durchgesetzt das zählt. 


Für weitere Informationen zur Vorbereitung der Reise: lcto.lu 


Fortress

In Luxemburg entstanden die ersten Festungsanlagen im Jahr 963. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Stadtmauern verstärkt und immer komplexer gestaltet. Vauban hat hier seine geschickte Hand im Spiel gehabt. Die Verteidigungsanlagen und Stadtmauern laden zu einem originellen Spaziergang ein. Nicht verpassen darf man die Casemates du Bock – beeindruckende defensive Installationen, die den schönsten „Rocktop“ Europas bilden – und die Pétrusse, wo die Felsen zum Leben erwachen, um ihre Geschichte zu erzählen! Zwei must see der Stadt.

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