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Die Messe für zeitgenössische Kunst St-Art feiert ihr 30jähriges Jubiläum

© Moshi Moshi, Sans titre, 2024

Die 30. Ausgabe der Messe für zeitgenössische Kunst St-Art wird mit Pomp gefeiert, mit der Strasbourg Art Week, einem neuen Rundgang in den Straßen der europäischen Hauptstadt. 


Seit lange geplant, wird das Projekt, das darauf abzielt „die kulturellen Akteure der Stadt zusammenzubringen“, endlich Wirklichkeit. Christophe Caillaud-Joos, Generaldirektor von Strasbourg Events, das den Parc des Expositions betreibt, präzisiert: „Die Personen werden durch die Straßen streifen können und sich an zeitgenössischer Kunst erfreuen. Dank rund zwanzig Partnern werden knapp 200 Werke im öffentlichen Raum zu finden sein.“ Der Rundgang erlaubt es unter anderem Kunst an Orten zu erfahren, die ihr normalerweise nicht gewidmet sind. Indem sie sich auf die Zusammenarbeit mit Signature stützt, einem von der Eurometropole getragenes Dispositiv, das darauf beruht künstlerische Kreationen und Bau von Immobilien zu verbinden, bietet die Strasbourg Art Week so die Möglichkeit Trajets von Ilana Isehayek (wieder) zu entdecken, riesige Kompositionen aus Holz die entlang des Ganges der Klinik Rhéna aufgehängt sind. Die teilnehmenden Museen und kulturellen Strukturen, profitieren ebenfalls von dieser Gelegenheit um die Türen ihrer eigenen Räume zu öffnen. Mit Une Photographe révélée (07.11.-23.12.), erobern die Aufnahmen von Alice Bommer La Chambre, während die Studenten der Hear sich das ehemalige universitäre Sportzentrum aneignen – das in den kommenden Monaten zerstört werden soll – um interdisziplinäre Performances zu zeigen, von der Installation bis zur Oper (13. & 14.11.). 



Auf der Seite von St-Art kommen 14 neue Galerien zu dieser Jubiläumsausgabe hinzu. Darunter ist die belgische Art Is Big zu nennen, die in Waterloo gegründet wurde. Die Bildhauerin Olivia Lambin, die ausgebildete Krankengymnastin ist, lässt sich vom Körper und der Tierwelt inspirieren um Bronzefiguren zu modellieren, in denen die Bewegung einen zentralen Platz einnimmt. Von ihrer majestätischen Büste eines Hirschs bis zu einem flinken Panther, der zum Sprung ansetzt, über den Eisvogel, der im Begriff ist loszufliegen, hält sie die Geste mit Genauigkeit und Emotion fest. Insgesamt repräsentieren die 49 Galerien, mehr als 300 Künstler aus der ganzen Welt. Stammgäste sind wieder da, wie die multidisziplinäre Galerie Murmure aus Colmar. Mit seinen sehr bunten und explodierenden Gemälden ist der deutsche Maler Jan Voss ein ehrwürdiger Vertreter der Narrativen Figuration. Während die Glaskunst im dritten Jahr zu ihren Ehren kommt – eine besondere Erwähnung gilt den wunderbaren durchsichtigen Blättern der Britin Anne Petters – würdigt St-Art auch Gutenberg, mit einem Fokus auf Drucke, Gravur und Verlagswesen. Zwischen Livedemonstrationen und Eintauchen in das Universum des Radierers Philippe Mohlitz, sind die Besucher dazu eingeladen aufmerksam ein traditionelles Savoir-faire zu entdecken. 



Im Parc des Expositions (Straßburg) vom 13. bis 15. November
st-art.com


> Strasbourg Art Week entfaltet sich in der gesamten Stadt vom 10. bis 15. November

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