Das 3-Länder-Stadt Festival bringt die 4. Ausgabe in Weil-am-Rhein heraus
Vielfältig und für Globetrotter: So kündigt sich die 4. Ausgabe des 3-Länder-Stadt Festivals in Weil am Rhein an.
Wie wir es von ihr gewohnt sind, ist die deutsche Veranstaltung breitgefächert, was uns alles andere als missfällt. Der erste Tag öffnet so mit der Hip-Hop-Brass-Band Gallowstreet (12.06.), einer niederländischen Blaskapelle, die auf perfekte Weise Saxophon, Trompete, Schlagzeug und Elektro-Pad mischt. Die Italiener von Riserva Moac (12.06.) tauchen ihrerseits in ein Universum ein, das zwischen Folk und Punkrock wechselt, Maschere, einer ihrer aktuellen Titel, der Anfang des Jahres erschienen ist, fügt ihren Akkordeon-Melodien eine überraschende Rap-Note hinzu.
Die junge Loi (13.06.), Bühnenname von Leonie Greiner, entfaltet ihrerseits einen betörenden anglophonen Pop. Aus Mannheim stammend, liefert sie fröhliche und frische Auszüge – Gold allen voran, das sie 2022 bekannt gemacht hat – und jongliert dabei mit melancholischeren Stücken – I Follow – die ihr raues Timbre offenbaren; das Ganze ist zu entdecken auf ihrem ersten Album Left in Your Love (2025). Was die polnische Gruppe Dikanda (13.06.) betrifft, kann man ihrer kulturellen Mischung kaum widerstehen. Weltmusik mit Anleihen bei der Balkan-Tradition, dem Orient oder Afrika, geht einen Dialog mit zahlreichen Instrumenten ein (Schlaginstrumente, Gitarre, Kontrabass…) im Rhythmus einer imaginären Sprache, die von ihren Mitgliedern erfunden wurde: dem Dikandish!
In Weil-am-Rhein am Freitag den 12. und Samstag den 13. Juni
3lsf.eu
