Die Rap-und Hip-Hop-Festivals des Sommers 2026!
Rap und Hip-Hop beschränken sich nicht mehr auf die Konzertsäle: In diesem Sommer sind sie die Openair-Könige. Macklemore, Rilès, Disiz, Orelsan oder Yamê laden sich zu den Festivals ein und setzen sich als offizieller Soundtrack der Sommerferien durch.
Er ist die meistgehörte Musikgattung und hat nun in Frankreich seine eigene Zeremonie, Les Flammes. Der Rap und sein Cousin, der Hip-Hop sind heute in aller Ohren und bei allen Festivals. Wie in Luxemburg, wo die 6. Ausgabe der Francofolies stattfindet. Das Festival empfängt mehrere frankophone (PLK & Niska am 13.06.), aber auch den amerikanischen Rapper Macklemore (12.06.), dessen Titel Can’t Hold Us im Jahr 2012 alle Köpfe zum Wippen brachte, mit seinem Intro, das in Lichtgeschwindigkeit gerappt wurde. Die legendären Eurockéennes eröffnen den Ball im Juli mit einem prestigeträchtigen Programm, zu dem Orelsan (03.07.) gehört, der vor Kurzem La Fuite en avant herausgebracht hat, das ein zartes gemeinsames Stück mit der japanischen Künstlerin Lilas präsentiert, Plus rien, und mit der koreanischen Gruppe FIFTY FIFTY. In der folgenden Woche, wird das Elsass im Rhythmus der Décibulles vibrieren. Zu nennen ist das aufstrebende Talent Yamê (10.07.), mit seinem allerersten Album ÉBĒM, zwischen zum Träumen anregenden Stücken wie solo und energievolleren Titeln wie Moto, das Ganze gespickt mit Referenzen für Geeks. In Deutschland steht Disarstar (24.07.) Autor von Hamburger Aufstand, mit Tekken 6 einer schönen Mischung aus Rap und Clubsound, auf dem Programm des eklektischen Das Fest.
Im August, auf zum Venoge Festival. Sein Programm setzt seinen Schwerpunkt bei den Schwergewichten der 2000er Jahre (Tragédie am 13.08., Sniper am 14.08., etc.). Aber es gibt auch neuere Namen wie den Franzosen Rilès (14.08.), der im Oktober mit der Platte The 25th hour und dem Titel Don’t cry my love zurück ist, mit wunderschönen Akzenten von Cloud Rap. In den Ardennen, empfängt das Cabaret Vert disiz (22.08.), der bei den Victoires de la Musique 2026 zum Besten männlichen Künstler gekrönt wurde und im Herbst mit On ne s’en rappellera pas zurückkam, seinem 14. Projekt, auf dem Melodrama zu finden ist, eine Zusammenarbeit mit dem Wunderkind Théodora, eine Single, die man aus vollem Hals mitsingen will. Und schließlich endet der Sommer auf die schönste Weise mit Golden Coast einem der größten europäischen Festivals der Gattung. Auf dem Programm: disiz (28.08.), Damso (28.08.), Macklemore (30.08.), Kery James (30.08.) oder auch Bekar (30.08.), dessen zweites Album Alba von durchschlagenden Duos mit Yoa und dem angekratzten Georgio geprägt ist (ebenfalls auf dem Programm am 29.08.) und der amerikanischen Legende Busta Rhymes (29.08.).
