Mit Kühle Brillanz gehen im Schmuckmuseum Pforzheim Stücke aus Silber einen Dialog ein, in einem strahlenden Rundtanz.
Im Rahmen der 21. Internationalen Silbertriennale entfaltet sich eine prestigeträchtige Ausstellung, die dem Edelmetall gewidmet ist, das das Licht mit einer einzigartigen Intensität reflektiert, was es erlaubt den eisigen Glanz von Diamanten in Szene zu setzen, wie bei einer wunderbaren Brosche aus den 1860-70er Jahren (in einer Zeit, in der das Weißgold noch nicht erfunden war), die die Form eines funkelnden Blumenstraußes annimmt.
Es werden auch Schmuckstücke aus der reichhaltigen ethnographischen Sammlung von Eva und Peter Herion gezeigt, die seit einigen Jahren zum Bestand des Museums gehört, wie ein „Sumt“-Collier – das dazu dienen soll Glück zu bringen – aus Oman, welches im 20. Jahrhundert realisiert wurde, mit einer großen zentralen Scheibe aus behauenem und graviertem Silber, die ebenfalls acht Maria-Theresien-Taler aus dem 18. Jahrhundert enthält, für eine außergewöhnliche Begegnung zwischen den Epochen und Kulturen! Diese Stücke treten in einen Dialog mit zeitgenössischen Werken, der anmutigen Vase Roca (2024) von Andreas Decker oder der Teekanne Goryeo 2 (2023) von Yeunhee Ryu, einer brutalistischen Verführung.
Im Schmuckmuseum (Pforzheim) vom 17. Mai bis 6. Januar 2027
schmuckmuseum.de



