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Straßburg: Kunst und Behinderung mit La rampe PèreMèRe

CEAAC Florian Fouche © Emilie Vialet

Mit La rampe PèreMèRe bringt Florien Fouché zwei emblematische Orte  in Straßburg zum Klingen: den CEAAC und die Aubette.

Im Jahr 2024 hat Florian Fouché einen Ausstellungs-Zyklus mit dem Titel SÉCURITÉ SOCIALE PRÉLUDE („Sozialversicherung Vorspiel“) initiiert, der sich mit dem französischen Krankenversicherungssystem beschäftigt. Für das vierte Kapitel dieses breitgefächerten Projekts hat er sich für zwei Orte in Straßburg interessiert: „Die Ausstellung im CEAAC ist wie eine halluzinatorische und monströse Doppelung der Aubette aufgebaut, eine Wiederanpassung seiner Rekonstruktion“, fasst er zusammen.

CEAAC Florian Fouche © Emilie Vialet

Im ersten Gebäude, ist das erste Geschoss (in dem ein Gym-dancing installiert ist) nicht für das Publikum zugänglich, während Rampen, die die Ästhetik der Aubette neuinterpretieren, zentrale Elemente einer begehbaren Installation, die institutionellen Formen der (oft dysfunktionalen) Art und Weise hinterfragen, wie Personen mit eingeschränkter Mobilität in unseren zeitgenössischen Gesellschaften behandelt werden. In den von Sophie Taeuber-Arp, Hans Arp und Theo van Doesburg erdachten Räumen wird der Film Mort assistée (2026) präsentiert, eine phantasmagorische Vision eines Museums in der Wartung, in Begleitung von Skulpturen, Zeichnungen und Dokumenten, die mit seiner Realisierung in Verbindung stehen. Nach dem Umgang mit den Körpern, ist es jener mit den Museumsobjekten, der auf künstlerische Weise analysiert wird.


Im CEAAC und in der Aubette 1928 (Straßburg) bis 6. September
ceaac.org

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