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7. wunderbares Jazzalbum von China Moses

© Alexandre Lacombe

Die Amerikanerin China Moses erzählt sich in It’s Complicated, einem 7. sensiblen Album dessen Bluesnoten immer noch genauso bezaubernd sind.

In Los Angeles geboren, aber in Frankreich aufgewachsen ist China Moses im Hexagon keine Unbekannte – ihre Beherrschung der Sprache von Molière hat sie zum Beispiel dazu geführt die französische Version des ikonischen Der ewige Kreis aus Der König der Löwen (2019) zu interpretieren. Warm und kraftvoll, hüllt sich ihre Stimme nun um introspektive Titel, die unter anderem von ihrer Scheidung handeln. Elektrobass, Schlagzeug, Synthesizer und Blasinstrumente tauchen so It’s okay (I’m not alone) in einen Funk ein, der mit Country flirtet. 

 

 

Ihrer verstorbenen Freundin Alberte Bouakaboul gewidmet, handelt die Platte übrigens von ihrer Beziehung mit Broken (pour Alberte), einem Stück mit langsamerem Rhythmus, das Klavier, Saxophon, Flöte und Posaune mischt. Reverb-Effekte laden sich zu Nowhere to hide ein, einem Auszug mit Synthesizern, in dem sie sich zu ihren Dämonen anvertraut – „I may need a shoulder wiser and older“ / „Ich brauche vielleicht eine weisere und ältere Schulter“ –, während die intime Jazz-Club-Stimmung sich I can be happy (I can be blue) annimmt, das von Kommunikationsproblemen in einem Paar handelt.


Beim Wolfi Jazz Festival (Wolfisheim, 18.-21.06.) am Donnerstag den 18. Juni und beim Colmar Jazz Festival (21.-26.09.) am Montag den 21. September
wolfijazz.comcolmar.fr

> Eintritt zum Wolfi Jazz frei am 21.06. anlässlich der Fête de la Musique

Erschienen bei MIC Productions

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