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Das Jenseits steht im Zentrum des Festival international d’opéra baroque de Beaune 2026

Festival international d’opéra baroque, 2024 © Lucie Bolzan / Festival de Beaune

In Beaune, taucht die 44. Ausgabe des Festival international d’opéra baroque in die hintersten Winkel des Jenseits ein. 

Für sein Programm hat Maximilien Hondermarck, Generaldelegierter des Festivals den Wunsch „die Exzellenz bekannter Ensembles zu präsentieren, aber auch vielversprechende Rollenbesetzungen zu riskieren“, wobei er das Festival ganz ins Zeichen des Jenseits stellte. Eine offene Thematik, die sich natürlich mit dem Übergang vom Leben zum Tod beschäftigt mit dem Stabat Mater von Pergolesi von Emmanuelle Haïm und seinem Concert d’Astrée (19.07., Basilique) oder Un Requiem imaginaire pour Charles Quint (03.07., Basilique), von Simon-Pierre Bestion für La Tempête erarbeitet, eine musikalische Illustration eines Imperiums zwischen Orient und Okzident.

 

Les Accents © Quentin Lahaie
Les Accents © Quentin Lahaie

 

Aber es geht auch darum, die „außerordentliche Fruchtbarkeit gewisser Werke zu erkunden, lange nachdem ihr Autor verschwunden ist“, wie L’Avare von Francesco Gasparini (12. & 14.07., Théâtre) präsentiert in einer Inszenierung von Théophile Gasselin, ganz im Geiste der Commedia dell’arte. Unser Favorit? Der „Hit“, den Les Boréades von Rameau, dirigiert von Reinoud Van Mechelen (25.07., Cour de l’Hôtel Dieu), darstellt und eine dreiteilige Hommage an John Dowland, dessen 400. Todestag gefeiert wird.


An verschiedenen Orten in Beaune vom 3. bis 26. Juli
festivalbeaune.com

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