René Prévot, ein Elsässer in der Welt

René Prévot
René Prévot, Und Harlekin heißt der neue König von Paris!

Christian Luckscheiter und Hansgeorg Schmidt-Bergmann haben im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe / Museum für Literatur mit Und Harlekin heißt der neue König von Paris! ein bezauberndes Buch mit Theaterszenen, Essays und Prosastücken von René Prévôt, in der Reihe der Elsässischen Klassikern des 20. Jahrhunderts herausgegeben. Der Autor, der heute relativ unbekannt ist, gehörte zu den Schriftstellern der Gruppe „Das jüngste Elsass“, die 1902 von René Schickele in Straßburg gegründet wurde. Die erste und einzige Kunst Avantgarde, die je im Elsass entstand. Prévôt befasst sich mit dem deutsch-französischen Kulturproblem im Elsass, entführt den Leser in die Pariser Ateliers des Künstlers François Rupert Carabin, der trotz des Wirkens in der Hauptstadt immer noch eng mit der gemeinsamen Heimat verknüpft ist. Seine Texte aus seiner Zeit in München über das Viertel Schwabing oder jene über die brutale Kolonialisierung Afrikas durch die Europäer führen immer zu seiner elsässischen Lesart des an den Rand der Gesellschaft Gedrängten zurück. Er, der sich selbst als Europäer definierte, präsentiert einen sensiblen und poetischen Blick auf seine Epoche.


Erschienen im Mitteldeutschen Verlag (16€)

mitteldeutscherverlag.de/

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