Mehr als 180 Galerien für moderne und zeitgenössische Kunst bei art Karlsruhe
Mit rund 180 Galerien aus 18 verschiedenen Ländern bietet die 23. Ausgabe der art KARLSRUHE ein aufregendes Panorama der modernen und zeitgenössischen Kunst.
Als eine der großen Veranstaltungen in der Rheinebene, setzt die Messe art KARLSRUHE, die seit 2024 vom Duo Olga Blaß und Kristian Jarmuschek kuratiert wird, die Vervielfältigung ihrer Beiträge fort und regt unsere Vorstellungskraft an. Zu den Galerien, die in diesem Jahr empfangen werden, gehört Maryam Fasihi Harandi, eine große Premiere, denn sie kommt aus der Islamischen Republik Iran. Die Gelegenheit hypnotisierenden Gemälden von A. P. Hoshivar zu begegnen, ränkevollen figurativen Malereien voller Träumerei. Von den sculpture:squares – mit ihren monumentalen Umsetzungen – gegliedert, will der Rundgang auch den Atelierbeständen ein neues Leben einhauchen, mithilfe des Programms re:frame und einen Blick auf vergessene Künstler werfen, dank des Labels re:discovery: So lädt die Galerie Judith Andreae (Bonn) dazu ein Johannes Brus zu betrachten – und seine bizarren Photographien, die das Sichtbare und das Unsichtbare erkunden – während der sehr überraschende Mariusz Kruk (der versucht zeitlose Momente zwischen Mikro-und Makrokosmos einzufangen, mit „armen“ Materialien wie Karton, Reifen oder Bindfäden) von der Molski gallery (Poznań) in den Fokus gestellt wird.
Vom paper:square, mit erschwinglicheren Zeichnungen (denn die Veranstaltung richtet sich an jede Geldbörse) zu einer Vielzahl von Ausstellern, die das Beste aus der modernen und zeitgenössischen Kunst anbieten – vom deutschen Expressionismus der 1920er Jahre bis zu den „Päpsten des Pop“ über die Stars von heute wie Gerhard Richter, der an fünf Ständen präsent ist – ist die Auswahl extrem groß. Man darf den academy:square nicht vergessen, der den Kunsthochschulen in Baden-Württemberg gewidmet ist – um die zukünftigen Großen zu „jagen“ – und einer monographischen Ausstellung. Von Stefanie Patruno kuratiert, der Direktorin der Städtischen Galerie Karlsruhe, ist sie Rolf Behm gewidmet und erlaubt es eine essentielle künstlerische Persönlichkeit des deutschsprachigen Raums (wieder) zu entdecken. Die Schimären (2011-14), eine Variation rund um Kreaturen aus der Mythologie (in denen er den Kreationsprozess hybridisiert, indem er Elemente in Verbindung bringt, die a priori nicht kompatibel sind), ist sicherlich die berühmteste Serie dieses berührenden Malers, der eine starke Farbpalette benutzt. Und schließlich gilt den neun französischen Teilnehmern eine besondere Erwähnung: Die justBEE gallery (Masevaux) bietet vorallem geniale Tierskulpturen von Patrick Lang und eine one:artist show, die bunten Abstraktionen voller Vitalität von Andreas Durrer gewidmet ist.
In der Messe (Karlsruhe) vom 5. bis 8. Februar
art-karlsruhe.de

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