Fokus auf die elässischen Künstler mit Die andere Sammlung in Drusenheim
Als Sammlung der großen Akteure der zeitgenössischen Kunst im Elsass, präsentiert sich Die andere Sammlung in Drusenheim dem Publikum.
„Die andere Sammlung“ getauft – um sie von jener des Musée PASO zu unterscheiden – zielt dieser vielfältige Korpus darauf ab eine Kunstgeschichte des Elsasses im Laufe der zweiten Hälfte des 20. und des 21. Jahrhunderts abzubilden. Dank eines Ausstellungszyklus von Germain Roesz initiiert, ist dieser Bestand ein Spiegelbild der Diversität der Kreation. Man entdeckt hier das Bestiarium mit seinen Klauen und Zähnen von Raymond-Émile Waydelich (der Frankreich bei der Biennale von Venedig im Jahr 1978 repräsentierte), die puren Traumwelten mit einer Prise Surrealismus der zu Unrecht vergessenen Zuzana Jaczova, den Farbtumult mit tausendundein Möglichkeiten von Jacques Thomann oder auch die politischen Gemälde von Bernard Latuner, einem hoch verehrten Repräsentanten der Narrativen Figuration, der sich in den letzten Jahren spannenden ökologischen Fragen zugewandt hat.

Unmöglich alle anwesenden Künstler zu nennen, aber ebenso unmöglich die poetische rheinische Mythologie von Camille Claus nicht zu erwähnen, einem echten Maler des strahlenden Lebens, der ein sanftes Licht auf die Realität wirft…
Im Espace d’art Paso (Drusenheim) bis zum 13. Februar
polecultureldrusenheim.fr
Icônes de la présence von Camille Claus, Médiathèque protestante de Strasbourg (07.01.-18.02.)
mediathequeprotestante.fr
