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Dialogues des Carmélites in der Version von Tiphaine Raffier

Dialogues des Carmélites © Caroline Doutre

Für ihre erste Operninszenierung versetzt Tiphaine Raffier Dialogues des Carmélites von Poulenc in einen zeitgenössischen Rahmen.

Schluss mit der Schreckensherrschaft, in der Georges Bernanos das Theaterstück situiert, welches auf echten Gegebenheiten basiert, das Francis Poulenc als Matrix für seine Oper diente. Die Vision des Dialogues des Carmélites von Tiphaine Raffier, die das Werk als „Theater in Reinform“ betrachtet, entfaltet sich in einem zeitgenössischen Universum, die Aktion wird im Kontext der revolutionären Periode anhand von Text-Projektionen wiedergegeben, inklusive einer Beschreibung seiner düsteren Erfindung von Joseph-Ignace Guillotin.


Nichtsdestotrotz geht die Regisseurin „in Richtung des Werkes, unterstreicht eher seine spirituelle als eine dogmatische Dimension. Was mich interessiert: Die Anmut inmitten des Chaos zu erkunden, ohne sie in eine parteiische Allegorie zu verwandeln“, fasst sie zusammen. Und sie hebt den Stellenwert der Figur Blanche de la Force hervor: „Es ist dieser innere Werdegang, der mir als roter Faden dient: Ein besonderes Licht, das von einem Individuum im Angesicht der Geschichte ausgestrahlt wird, und dieser Moment, in dem der Glaubensakt zum Widerstand wird.“


In der Opéra national de Nancy-Lorraine (Nancy) vom 25. bis 31. Januar
opera-nancy.fr

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