Claus Peter Flor nimmt uns mit Von einem Wien zu andern mit dem OPS
Das Orchestre philharmonique de Strasbourg und Claus Peter Florreisen Von einem Wien zum andern mit Haydn, Schubert und Berg.
Die Verbindung zwischen dem OPS und Claus Peter Flor ist intensiv und alt: Bei jeder neuen Begegnung erstrahlt ihre Harmonie. In einem Repertoire, das ihm am Herzen liegt, erkundet der deutsche Dirigent einige Splitter der Wiener Musik, beginnend mit dem stolzen Klassizismus des Cellokonzerts Nr. 1 von Haydn (mit Aurélien Pascal). Darauf folgt die Sinfonie in h-Moll „Die Unvollendete“ von Schubert, zwischen wilder Dramatik, romantischer Melancholie und einer Lyrik voller Zärtlichkeit.
Der Rundgang endet mit der Sopransängerin Sarah Traubel, mit einer gleichzeitig starken und zarten Stimme. Ideal um in die Geheimnisse der Lulu-Suite von Berg einzutauchen, einem echten musikalischen „digest“ einer Oper, die eine freie und verrufene Heldin beschreibt, von ihrem Aufstieg bis zu ihrem Fall, denn sie endet als Prostituierte, die von Jack the Ripper ermordet wird. Ein Mord, der von einem schrillen Akkord aus zwölf Noten ausgedrückt wird… Zwischen Liebesszene, Analyse einer komplexen Natur („die sich jeder menschlichen Konzeption der Moral entzieht“, wie der Komponist sagt), im Lied der Lulu und einem Eintauchen in das Universum des Kabaretts, entfaltet die Partitur tausendundeinen Zauber.
Im Palais de la Musique et des Congrès (Straßburg) am Donnerstag den 29. Oktober
philharmonique.strasbourg.eu
> En parallèle, le Quatuor Diotima, rejoint par des musiciens de l’OPS, explore le post-romantisme viennois de Zemlinsky, Strauss et Schönberg (25/10, Opéra) > Parallel dazu erkundet das Quator Diotima mit Musikern des OPS den die Wiener Spätromantik von Zemlinsky, Strauss und Schönberg (25.10., Oper)
quatuordiotima.fr

