Die Architekturtage analysieren die ökologische Wende

Das Gebäude, eine Ressource? Die 22. Auflage der Architekturtage interessiert sich für diese Frage und die ökologische Wende.

Is Echo auf die aktuellen Herausforderungen für Umwelt und Gesellschaft prüft das transnationale Festival, das das Elsass, Baden-Württemberg und die beiden Basler Kantone vereint, die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen. Zu dieser Gelegenheit bereichern vier große, mehrfach preisgekrönte Namen die Veranstaltung. Der erste, Gilles Perraudin, hat zum Beispiel am Projekt der Akademie Herne in Deutschland Ende der 1990er Jahre teilgenommen: Ein riesiges verglastes Fortbildungszentrum von 13 000 m2, das seine eigene Energie erzeugt, visionär für die damalige Zeit. Roger Boltshauser und Martin Rauch (Mulhouse, 07.10.) ihrerseits haben gemeinsam im Jahr 2008 ein gewagtes Bauwerk aus gestampfter Erde geschaffen, dessen Innen-Isolation auf der Verwendung von Schilfplatten, die mit Lehm verputzt wurden, basiert. Die mexikanische Architektin Tatiana Bilbao ihrerseits (Offenburg, 11.10.) hat zahlreiche weltweit bekannte Bauten entworfen, wie einen der 17 Ausstellungspavillons des Jinhua Architecture Parks, in der Nähe von Shanghai. Ihr Leitmotiv: Ihre Strukturen in die Landschaft zu integrieren, um einen Bezug zur Natur herzustellen.

 

Über diese Konferenzen hinaus, ist das Programm voll von Ausstellungen und außergewöhnlichen Rundgängen: Das Centre Culturel Français in Freiburg im Breisgau präsentiert Frugalité créative – Weniger ist genug (bis 25.11.), ein deutsch-französisches Wanderprojekt, das im März 2021 eingeweiht wurde. Dank einer bildlichen Rückschau auf 35 nüchterne und schlichte Architekturprojekte, möchte es ein Gleichgewicht zwischen Tradition und Moderne, sowie dem Respekt der Ressourcen in zukünftigen Konstruktionen etablieren. Basel seinerseits punktet mit seinen Mittags-Führungen (in der Woche des 17.10.), Exkursionen in fünf Gebäude, von einem Museum auf dem ehemaligen Firmenareal eines Energielieferanten bis zu einem demontierbaren und wiederverwendbaren Kulturzentrum. Um diesen Besichtigungen noch eine Prise Originalität hinzuzufügen wird jeder Termin von einer musikalischen A-Cappella-Performance des Ensembles Rheinklang begleitet. Jede Etage des Tanturms in Heidelberg präsentiert ihrerseits verschiedene Kunstprojekte (08.10.). Zwischen Ausstellungen und Klassik-oder Jazzkonzerten, eine verblüffende Art Kultur und Architektur in diesem ehemaligen Wasserturm zu feiern, der seit 2014 in ein Architekturbüro und Co-Working-Räume umfunktioniert wurde. Näher an der Natur: Die Installationen, die von den Studenten der INSA Strasbourg im Wald von Brumath realisiert werden (15.10.-31.12.). Zwischen den Bäumen nimmt die zeitgenössische Kunst, dem Weg folgend, Leben an, und lädt den Spaziergänger dazu ein, das was ihn umgibt mit anderen Augen zu betrachten.


Am Oberrhein bis 31. Oktober

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