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Rückkehr für das Duo für düsteren Synth-Pop Boy Harsher

© DR

Zwischen Elektro-Pop und Darkwave liefert Boy Harsher mit Get Mean ein düsteres Album mit tanzenden Akzenten. 

Aus der Liebesbeziehung zwischen Jae Matthews und Augustus Muller entstanden, hat das Duo Boy Harsher nach seiner Trennung, die schon vor dem Erscheinen seines ersten Albums erfolgte, sein musikalisches Abenteuer fortgesetzt. Seitdem nährt diese Episode regelmäßig die Texte des Tandems, allen voran Pain, die erste Single, die mit der EP Lesser Man im Jahr 2014 erschien und die schnell zu einem unumgänglichen Titel der Technoabende mauserte. Mit ihrem fünften Album Get Mean, lassen die beiden Künstler mehr Platz für Gesang und Schlaginstrumente, wobei sie gleichzeitig ihr Universum hin zu Pop-Klängen weiterentwickeln, die von den 1980er Jahren inspiriert sind. 


Ohne die düsteren Stimmungen zu vernachlässigen, die seine Identität bilden, liefert das Binom eine hellere und zugänglichere Platte, auf der mitreißende Titel neben introspektiveren Stücken stehen. So entführt uns Jeans zum Synth-Pop der Achtziger mit einem energischen Groove, während Faulty sich intimer präsentiert, ebenso in seinen Worten, die von einer komplizierten Beziehung zum anderen und zu sich selbst erzählen, wie in seiner Atmosphäre, die ruhiger und weniger elektronisch ist. Seit Pain, hat Boy Harsher nichts von seiner Schwärze verloren, scheint sie aber zum Tanzen bringen zu wollen.


In La Laiterie (Straßburg) am Montag den 16. November, im Zoom (Frankfurt am Main) am Dienstag den 17. November und in den Docks (Lausanne) am Mittwoch den 18. November
artefact.org – zoomfrankfurt.com – docks.ch

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