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Ali Chahrour behandelt den Krieg im Libanon in When I Saw the Sea

Ali Chahrour attackiert die Ungerechtigkeit in When I Saw the Sea, seiner aktuellsten politischen Kreation, die vom Krieg im Libanon geprägt ist.

Fast zehn Jahre lang reifte ein etwas anders Projekt im Kopf des libanesischen Choreographen Ali Chahrour heran: Die Ausbeutung der Migranten zu denunzieren und zu zeigen, die dem Kafala unterworfen sind, einem System aus dem Mittleren Osten, das prekäre Arbeiter an einen Arbeitgeber bindet… dessen Anwendung an moderne Sklaverei grenzt (Konfiszierung der Papiere, Verbot von Aufbau von Beziehungen, etc.)


Im September 2024, als der Konflikt im Libanon ausbricht, wird seine Ambition dringlicher. Er trifft drei Frauen, die aus diesen Bedingungen geflohen sind und er macht sich daran ihre Geschichten zu erzählen, die er mit jenen – erfundenen oder nicht erfundenen – anderer Opfer vermischt. Zwischen Tanz, Theater und Musik enthüllt die Performance so die Erzählungen von Zena Moussa, Tenei Ahmad und Rania Jamal einem libanesisch-äthiopischen Trio, das zum ersten Mal auf der Bühne steht. Im Bühnenhintergrund begleiten der Musiker Abed Kobeissy und die Sängerin Lynn Adib ihre Aussagen live, die arabische und afrikanische Kunst stellen ein Echo auf rohe Emotionen und Sprache dar. Anhand der Erwähnung von wirklich erlebten Erfahrungen, beweisen die drei Frauen ihr Verlangen nach Gerechtigkeit und beweisen, wie sehr der Widerstand eine Frage von Leben und Tod ist.


In Pôle Sud (Straßburg) am Mittwoch den 14. und Donnerstag den 15. Oktober
pole-sud.fr

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