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In Silico zerlegt den menschlichen Körper, in La Chambre in Straßburg

Réalia, 2025, en coproduction avec Magic Carpet – Fondation culturelle Meta Roumanie

Mit In Silico setzt Emma Cossée Cruz ihre Erkundung des Menschen anhand technologischer Werkzeuge fort, die ihr Studium der medizinischen Welt noch erweitern.

Die in Marseille lebende Französisch-Chilenin Emma Cossée Cruz kreuzt Photographien, Videos, Installationen, Skulpturen und Gemälde um unseren Platz in der ultraentwickelten zeitgenössischen Gesellschaft zu untersuchen. Unter dem Titel In Silico – vom Namen der experimentellen klinischen Methode, die auf Informatik-Modellen basiert – ist ihr neues Projekt das Resultat von Residenzen bei Forschern in Nantes und Straßburg. Unter den vier präsentierten Serien sind die gleichnamigen Aufnahmen zu nennen, die Anatomie-Simulationen verewigen und sich für das Konzept der „digitalen Zwillinge“ interessieren, ein wissenschaftliches Werkzeug, das es erlaubt, auf virtuelle Weise Körperteile zu reproduzieren.

Réalia, ein Film, der Videoarchive von digital modellierten Organen und kunsthandwerkliche Webbewegungen verbindet, mobilisiert seinerseits zahlreiche Einflüsse, die daran erinnern, dass die Textilfaser der Vorfahre der digitalen Faser ist. Les Profondeurs, Aquarelle, die ausgehend von „Explantaten“ gestaltet wurden (fehlerhaften Implantaten oder am Ende ihres Lebenszyklus angekommen dem Patienten entnommen um untersucht zu werden), entfalten sich ihrerseits in einer bläulichen Atmosphäre, die den Tiefseegräben eigen ist… was kein Zufall ist, denn die Ästhetik ist von der Renaissance inspiriert, in der die Repräsentation des Menschen sich gerne Wassermotiven bediente.


In La Chambre (Straßburg) bis 6. September
la-chambre.org

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