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Renaud Capuçon ist in Ostfrankreich und Luxemburg zu hören

Renaud Capuçon © Jean-François Leclercq / Virgin Classics

Der junge Dirigent und Violinist in seiner vollen Reife, Renaud Capuçon, spielt drei Konzerte in der Region, in Épernay, Mulhouse und Luxemburg, die es erlauben die Bandbreite seiner Talente zu entdecken.

Renaud Capuçon hat gerade seinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert. Zu dieser Gelegenheit hat er Bach eine CD gewidmet, „dem Alpha und Omega der Musik“, mit Sonaten und Partituren eines Komponisten, der „Gott auf unglaubliche Weise nahekommt“. Auf der Bühne setzt der Violinist (aber nicht nur) alle Mittel ein, variiert die Repertoires mit Freude. So entdeckt man ihn in Épernay (16.02.) in einem Kammerepos Mozart / Haydn / Korngold, in Begleitung des Trio Zeliha, das aus jungen Virtuosen besteht: „Ich habe es immer gemocht mit jungen Musikern zu arbeiten. Es gibt eine andere Energie, denn oft gehen sie an Werke, die man hundert Mal gespielt hat mit einer kommunikativen Unverdorbenheit heran. Man fordert sich gegenseitig heraus. Deswegen habe ich Beau Soir Productions gegründet, eine Art und Weise jungen künstlerischen Talenten zu helfen auf die Herausforderungen zu antworten, vor denen sie am Beginn ihrer Karriere stehen“, unterstreicht er. Zu dieser echten Familie gehört Paul Zientara, mit dem er die Sinfonia concertante von Mozart in Mulhouse spielt (20. & 21.02.), was seine Bravour im „dirigieren / spielen“ zeigt. Ebenfalls auf dem Menu die 1. Sinfonie von Brahms: „Es wird das erste Mal sein, dass ich sie dirigiere. Ich erwarte dies mit Ungeduld, wie ein Kind sein Weihnachtsgeschenk [lacht]. Es war wichtig es mit dem ONM zu tun, denn der Kontakt mit ihnen, im Jahr 2024, war exzellent. Die Chemie hat gestimmt“, fasst er zusammen.


In der musikalischen Existenz von Renaud Capuçon, wird die Orchesterleitung in den letzten Jahren immer wichtiger: „Alles hat vor mehr als 25 Jahren angefangen, als Claudio Abbado mich gebeten hat ans Dirigentenpult des Gustav Mahler Jugendorchesters zu treten [dessen Konzertmeister er von 1998 bis 2000 war, Anm.d.Red.], da er Lust darauf hatte, den Klang im Saal zu hören. Ich habe dann ein neues Gefühl verspürt: Es war sofort klar, dass ich eines Tages dirigieren würde… Alles war progressiv, aber heute gehört das Dirigieren voll zu meinem Alltag, es ist unentbehrlich geworden und erlaubt es mir beim Spielen der Geige freier zu sein.“ Man wird auch entdecken, dass er ein toller Dirigent ist, an der Spitze des Orchestre philharmonique du Luxembourg (27.02.) mit, insbesondere, dem Violinkonzert von Schumann – mit der genialen Julia Hagen, die auch zur Familie gehört – und der 8. Sinfonie von Dvořák, die in der friedlichen Stille von Vysoká schrieb, wo er die angenehmen Seiten des Lebens genoss. Der Komponist taucht das Publikum in sein Universum ein, jenes einer tschechischen Romantik, die auf intelligente Weise einige Folklore-Elemente seines Landes integriert: Für ein Werk von pastoraler Natur, außerordentlich brillant, schwungvoll und von großer Heiterkeit. 


In der Église Notre-Dame (Épernay) am Montag den 16. Februar, in La Filature (Mulhouse) am Freitag den 20. und Samstag den 21. Februar und in La Philharmonie (Luxemburg) am Freitag den 27. Februar
beausoir-prod.comorchestre-mulhouse.frphilharmonie.lu

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