Idylle, ein schickes Barockalbum mit Lea Desandre und Thomas Dunford
Mit Idylle, verherrlichen Lea Desandre und Thomas Dunford die Liebe, von feinen Barock-Miniaturen zu schicken Chansons des 20. Jahrhunderts.
Ein Liebesspaziergang: Das bieten Lea Desandre, eine der verführerischsten stimmen der internationalen Szene und der Lautenist Thomas Dunford an. Zwischen total glamourösen Melodien – Néère von Reynaldo Hahn, das an Proust erinnert, oder Mes longs cheveux descendent, eine Arie aus Pelléas et Mélisande von Debussy – und instrumentalen Teilen ist es ein Ausflug, der sich über drei Jahrhunderte des französischen Repertoires erstreckt, zu dem uns die Mezzosopranistin und der Virtuose einladen.
Herzschmerz, aufkommende Begierde, Faszination und Glück…: Alle Räume der Karte der Zärtlichkeit werden vom Duo durchstreift, dessen Komplizenschaft bei jedem Stück augenscheinlich wird. Man geht von der Delikatesse der Arie des barocken Hofes von Marc-Antoine Charpentier (mit, zum Beispiel, Tristes déserts, sombre retraite, einer Seite von unermesslichem Schmerz) zu den Liedern von Barbara oder Françoise Hardy über, wie dem sehr impulsiven Schlager mit dem Titel Le Premier bonheur du jour, in einem Rundgang von großer Vielfalt. Das Ganze gipfelt mit einem Auszug aus La Belle Hélène von Offenbach, dem wohlbenannten (und glühenden) Amours divins.
Im Schloss Schwetzingen am Freitag den 22. Mai (während der Schwetzinger SWR Festspiele, bis 23.05.), im Auditorium der Opéra de Dijon am Donnerstag den 28. Mai und in der Église Notre-Dame-Saint-Lupicin (Coteaux du Lizon) am Freitag den 29. Mai (im Rahmen des Festival de musique du Haut-Jura, 22.-31.05.)
swr.de – opera-dijon.fr – festival-musique-haut-jura.com
> Mit dem Ensemble Jupiter singt Lea Desandre Lettres amoureuses (23.05., Schloss Schwetzingen) swr.de
> Lea Desandre verkörpert Sesto in La Clemenza di Tito von Mozart im Opernhaus Zürich (bis 25.05.) opernhaus.ch
