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Eintauchen in Wildlife Photographer of the Year, in Basel

© Wim van den Heever, courtesy Wildlife Photographer of the Year-re

Die Natur in all ihrer Strahlkraft: Das zeigen die Aufnahmen der Preisträger des 61. Wettbewerbs Wildlife Photographer of the Year.

Eine professionelle Jury hat 100 Aufnahmen aus mehr als 60 000 ausgewählt, die von rund 4 000 Photographen aus 113 Ländern gemacht wurden. Man kann also sagen, dass die Sieger des Wettbewerbs Wildlife Photographer of the Year, der seit 1965 vom Natural History Museum in London organisiert wird zur Crème de la Crème der Gattung gehören. Man ist fasziniert von der postapokalyptischen Vision des großen Siegers des Ganzen: Wim van den Heever hat eine Schabrackenhyäne eingefangen, die wie ein Geist durch die Ruinen einer verlassenen Bergbaustadt in Namibia irrte.


Näher an uns zeigt Andrea Dominizi einen Bockkäfer in Großaufnahme, der einen Bagger zu betrachten scheint, den man unscharf im Hintergrund entdecken kann, was Fragen zur Zerstörung von Lebensraum dieser Käfer und ihrer Auswirkungen aufwirft. Jagdszenen (ein Karakal transportiert einen toten Flamingo, wie eine Trophäe, eingefangen von Dennis Stogsdill), fast surrealistische Szenen – die genialen Frösche aus Guyana von Quentin Martinez – und andere poetische Ausflüge, wie jener von Simone Baumeister und ihrer „Pop“-Spinne, bilden einen begeisternden Rundgang. Eine Möglichkeit sich gleichzeitig von der Schönheit der Welt verzaubern zu lassen und auf die Gefahren aufmerksam gemacht zu werden, die ihr drohen.


Im Naturhistorischen Museum (Basel) bis 28. Juni
nmbs.ch

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