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Eine Ausstellung über die Darstellung des Körpers in der Staatsgalerie Stuttgart

Young artist drawing a female bust Michel-François Dandré- Bardon circa 1765 © Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung

Generation 1700 befasst sich mit dem Zeichenunterricht  an der Königlichen Akademie in Paris während der Aufklärung. 

Die Darstellung des menschlichen Körpers ist Anfang des 18. Jahrhunderts eine essentielle Angelegenheit: Unter der Führung junger Künstler wie Michel-François Dandré-Bardon (1700-1783) erfährt der Modus Operandi der Zeichnung nach lebendem Modell eine große Metamorphose. Diese „Revolutionäre“ studieren die Anatomie auf rationelle Art und Weise, betrachten sie als den Ausdruck neuer Ideen, die ein Echo auf die sozialen Umwälzungen sind, die im Jahr 1789 gipfeln werden, Konsequenz der Befreiung eines gewissen aufgeklärten Bürgertums von der absoluten Monarchie und per Umkehrschluss, von der Religion.

Diese innovativen Konzepte schweben über Kompositionen, die man als Träger der Freiheit betrachten kann: Portrait eines Schülers von Charles-François Hutin, sitzender Mann, skizziert von Jean-Baptiste Marie Pierre oder auch männlicher Akt, der sich an einem Seil hält von Dandré-Bardon. In ihren Inszenierungen halten alle die Bewegung fest, träufeln eine echte dramatische Spannung ein, die sie darstellen… so als ob sie, zwischen den Zeilen die Tage der Revolte ankündigten, die kommen werden.


In der Staatsgalerie Stuttgart bis 30. August
staatsgalerie.de

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