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ZOOM erkundet das Portrait im Museum Würth

Roy Lichtenstein, Nude on Beach, 1977 © Estate of Roy Lichtenstein New York

Im Musée Würth erkunden Gemälde, Photographien und Skulpturen das Portrait in allen seinen Formen mit ZOOM – Gesichter und Werke.

Salvador Dalí ohne Gesicht, Pablo Picasso mit seiner Lebensgefährtin… Mit diesen Aufnahmen enthüllt die deutsche Photographin Angelika Platen die Künstler auf der anderen Seite des Werkes. Das ist die Intention einer Ausstellung, die nach künstlerischer Strömung, Periode und Land organisiert ist. Im Erdgeschoss wird Europa im 20. Jahrhundert insbesondere mit Pierre Soulages illustriert. Von Denise Colomb im Jahr 1954 in seinem Atelier photographiert, scheint sich der französische Maler in seinem Gemälde aufzulösen, so dass sein Körper ein integraler Bestandteil seiner Kreation wird. Im ersten Stockwerk trifft man auf große amerikanische, deutsche und britische Namen.

Die photographischen Portraits gehen einen Dialog mit ihren Werken ein, wie Friedrich II (1986) von Andy Warhol. Der Papst der Pop Art verwandelt das akademische Portrait des Preußischen Königs mit auffälligen Farben und kühnen Formen. Inmitten dieser Männer mischen sich weibliche Figuren ein, um den Rundgang abzuschließen. Jene von Marina Abramović zieht besonders die Aufmerksamkeit auf sich. Sie wurde von Thomas Adel während Rhythm 0, einer sechsstündigen Performance, verewigt, bei der die Künstlerin reglos das Publikum dazu einlud mit ihr anhand von 72 Objekten zu interagieren um Gewalt, Domination und kollektive Verantwortung zu thematisieren. 


Im Musée Würth (Erstein) bis 10. Januar 2027
musee-wurth.fr

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