> > > > > > > > > > > > > > > > >
Abonnieren Sie sich!
< < < < < < < < < < < < < < < < < < < < < <

Die Festivals für klassische Musik, die man in diesem Sommer nicht verpassen darf

Windsbacher Knabenchor © AnnHornemann

Opernausflüge, Kammerabenteuer und barocke Epen: Der Jahrgang 2026 der Festivals für klassische Musik ist prickelnd. Auswahl.

Neben „großen Maschinen“ die Sinfonie-Orchester mobilisieren ist der Sommer die Gelegenheit für Kammer-Erkundungen: Sol Gabetta lädt so ihre Freunde einen Steinwurf von Basel ein, für das 21. Solsberg Festival und es werden tolle Künstler anwesend sein. Man denke an das Quartett aus der Cellistin, der Violinistin Veronika Eberle, dem Pianisten Alexandre Kantorow und dem Bratschisten Timothy Ridout für ein Programm Franck / Dvořák (30.06.). Zu nennen ist auch Musicalta – Klassikakademie und Festival in Rouffach – das sein 30. Jubiläum feiert, mit dem exzellenten Violinisten Gilles Apap, dem freie Hand gelassen wird (28.07.) oder die 22. Ausgabe des Festival de Wissembourg, das insbesondere das Quatuor Ébène zu einem 100% Beethoven-Abend eingeladen hat (24.08.). Eine spezielle Erwähnung gebührt dem süßen Festival de la serre de Cary Potet, der 18. Ausgabe, und den Nancyphonies, die dem Klavier einen großen Platz einräumen, insbesondere mit einem Konzert von Bertrand Chamayou (07.07.). Wir mögen auch die 9. Escales en musique, bei dem die Noten sich in einem Dialog zwischen den Gitarren von Dorian und Joan Fernandez und den von Fanny Cottençon gesprochenen Texten mischen (21.08.). Und schließlich erwähnen wir die 26. Rencontres de Musique de chambre von Accroche Note, die dem zeitgenössischen Repertoire gewidmet sind, mit mehreren Uraufführungen. 

 

 

Die Saison bietet sich an für Sprünge in alte Klänge: Zu den zahlreichen Beiträgen gehört das mittelalterliche Voix et route romane, dessen 34. Ausgabe sich für Reine Seelen und Zaubererei interessiert, die 33. Musique et Mémoire – für ihr drittes Residenz-Jahr, bieten Les Traversées Baroques einen XXL-Rundgang an – und das 22. Festival des Abbayes en Lorraine mit dem Thema Jenseits des Rheins… Ruhe und Tumulte. Ein großer Favorit sind das 29. Festival de Froville – bei dem die Sopranistin Sandrine Piau Une Nuit en Flandres (28.06.) durchstreift – und die Saisons Baroques du Jura, die Vincent Dumestre und sein Poème Harmonique (26.06.) empfangen. Ein weiterer Höhepunkt, ist eine Organisten-Galaxie, die sich vor allem im Elsass entfaltet, mit dem 50. Festival de Masevaux und der 10. Ausgabe von Stras’Orgues, das das außergewöhnliche Kulturerbe der europäischen Hauptstadt zum Leben erweckt. 

Dieser kleine Rundblick endet mit einigen Opernterminen in Richtung Schwarzwald, dank der 37. Ausgabe des Festival Rossini in Bad Wildbad, das seine wundervolle Produktion von L’Occasione fa il ladro (24.-29.07.) präsentiert. Zu nennen ist auch das Festival Lyrique de Montperreux und die Opernfestspiele am Saarpolygon mit West Side Story (13.-30.08.) in einem grandiosen Dekor. Und schließlich haben wir eine Schwäche für La Voix des Forges, eine poetische und idyllische Veranstaltung auf einem ehemaligen Industriegelände, mit einer Neuproduktion von L’Opéra de Quat’sous (09.-11.07.).

Das könnte dir auch gefallen