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Angrenzen/Abgrenzen : Geschichten von Grenzen im Historischen Museum Saar

Historisches Museum Saar © Oliver Dietze

Was sagt eine Auswahl von Photographien über den Begriff der Grenze im Laufe der Zeit aus? Das erkundet Angrenzen/Abgrenzen in Saarbrücken.

Bevor das Historische Museum Saar mit einer kompletten Renovierung seiner Dauerausstellung beginnt – das Ende der Arbeiten ist in zwei Jahren geplant – wird eine (vorerst) letzte Sonderausstellung gezeigt: Angrenzen/Abgrenzen. Inmitten von Aufnahmen und Objekten, die von der Vergangenheit der Region zeugen – Verkehrsschilder die „Bureau des douanes françaises“, „Bundesrepublik Deutschland“ anzeigen oder auch alte Pässe – erkundet die Institution, anhand der Grenze die Geschichte dieser Region zwischen Frankreich, Deutschland und Luxemburg.

Vor der Kamera von Josef Hinterholz posieren so Sicherheitsbeamte, die in der Ausführung ihres Amtes im Jahr 1954 verewigt wurden, während Andrea Dorn und Yael Paris alte Grenzsteine entdecken, die heute von der Vegetation zugewachsen sind oder auf komische Weise Mitten aus einem Feld herausragen. Alix Häfner seinerseits interessiert sich für die Corona-Zeit. Auch wenn die Werkzeuge sich verändert haben – breite und mobile Sicherheitsabsperrungen im 21. Jahrhundert, statt einer im Beton verankerten, feststehenden Barriere im 20. Jahrhundert – das Ziel bleibt dasselbe: eine manchmal abstrakte Trennlinie zu filtern, zu kontrollieren und sichtbar zu machen.


Im Historischen Museum Saar (Saarbrücken) bis zum 1. März
historisches-museum.org

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