> > > > > > > > > > > > > > > > >
Abonnieren Sie sich!
< < < < < < < < < < < < < < < < < < < < < <

Festival International de Musique de Wissembourg: Die 22. Ausgabe

Quatuor Ebene ©Julien-Mignot

Mit 16 Konzerten ist die 22. Ausgabe des Festival International de Musique de Wissembourg schön anspruchsvoll.

Stars haben die Reise angetreten – wie das Quatuor Ébène (24.08.) für ein Programm mit 100% Beethoven oder das Quatuor Opus 13 (21.08.), das Grieg und Mendelssohn aufeinandertreffen lässt –, aber es sind auch junge Talente eingeladen. Freie Hand wird so dem Pianisten Arthur Hinnewinkel gelassen, Preisträger des Wettbewerbs Reine Élisabeth 2025, für zwei Konzerte voller germanischer Romantik (22.08.), als Solo und dann als Trio.

© DR

Ein anderes Ass am Klavier ist Nikita Mndoyants, der Stammgast ist, mit einem russischen Ausflug unter der Schirmherrschaft von Prokofjew und Moussorgski. Während die Eröffnung (15.08. mit dem Violinisten Pierre Fouchenneret, dem Cellisten  François Salque und dem Pianisten Julien Gernay) aufgenommen wird – vom Label B-Records, das eine dem Festival gewidmete Kollektion einweiht – bleibt der Auftritt des Kurpfälzischen Kammerorchesters Mannheim einer der Höhepunkte des Festivals (30.08.). Man erwartet ebenfalls ungeduldig eine Hommage an Marie Jaëll (23.03.) von vier Musikerinnen, die auf Erfolgskurs sind: Manon Galy (Geige), Léa Hennino (Bratsche), Héloïse Luzzati (Cello) und Célia Oneto Bensaid (Klavier). In Bezug auf die elsässische Komponistin (1846-1925) erinnert man sich an einen Satz von Liszt, der auf tragische Weise zutrifft: „Ein Männername über ihrer Musik und sie wäre auf allen Dirigentenpulten.“


In der Nef und in der Église Saint-Jean (Wissembourg) vom 15. bis 30. August
wissembourg-festival.com

Das könnte dir auch gefallen