> > > > > > > > > > > > > > > > >
Abonnieren Sie sich!
< < < < < < < < < < < < < < < < < < < < < <

Philharmonie Luxembourg, musikalischer und architektonischer Tempel

Philharmonie © Evi Van Hoof

Im Jahr 2005 eingeweiht, hat sich die Philharmonie Luxembourg als einer der verführerischsten Säle Europas durchgesetzt. Besichtigung auf dem Kirchberg-Plateau, in einem coolen Tempel der Klassik, aber nicht nur…

Ein Gebäude von intensiver Eleganz, das von Christian de Portzamparc entworfen wurde, umgeben von 823 weißen Stahlsäulen, die in mehreren Reihen angeordnet sind, wie eine symbolische und imposante Eingangsschleuse. So präsentiert sich die Philharmonie Luxembourg. „Wir sind ein sehr offener Saal. Wir wollen verschiedene Gattungen fördern, vom Jazz über Rock, ohne die Weltmusik zu vergessen, selbst wenn die Klassik der Dreh-und Angelpunkt bleibt“, fasst Stephan Gehmacher zusammen. Und derjenige, der seit 2013 Generaldirektor der Institution ist, fährt fort: „In diesem Repertoire haben wir dreierlei Ziele: Ein junges Publikum anzusprechen, die hauseigenen Musiker in den Vordergrund zu stellen, das Orchestre philharmonique du Luxembourg und die besten Künstler der Welt zu präsentieren. Diese drei Achsen deklinieren sich in zahlreichen Beiträgen: Festivals, Openair-Konzerte, Kammermusikabende, Bildungsprogramme…“


Mit einem Budget von rund 35 Millionen Euro, leistet sich die Institution ein riesiges Programm, das hochkarätige Stammgäste mit Künstlern wie Sir Simon Rattle kultiviert, „einer der Happy few, die es sich erlauben können Programme zu präsentieren, die ausgetretene Pfade verlassen und denen das Publikum folgt. In der kommenden Spielzeit wird er zum Beispiel den 80. Geburtstag des Komponisten John Adams mit dem LSO feiern.“ Man trifft bald wieder auf den englischen Dirigenten für einen Abend, der an der Seite von Mahler und Strauss, die Symphonie Nr. 3 „Collages“ von Roberto Gerhard umfasst, bei der Ton-Aufnahmen einen Dialog mit dem Orchester eingehen (01.06.). Ein weiterer Stammgast, die geniale Violinistin Isabelle Faust, gibt mit ihren Komplizen dem Klarinettisten Jörg Widmann, dem Cellisten Jean-Guihen Queyras und dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard eine Version, des Quartetts für das Ende der Zeit von Messiaen (20.05.) die in die Annalen eingehen wird. Ebenfalls auf dem Menu, die Konzerte des Sitar-Stars Anoushka Shankar (17.05.) – was daran erinnert, dass eine der Achsen der Spielzeit Indien ist (im kommenden Jahr wird das Publikum in den Atlas reisen) – oder des Trompeters Gast Waltzing (13.05.), der seinen 70. Geburtstag mit seinen Freunden wie Angélique Kidjo oder Kyle Eastwood feiert. Und schließlich unmöglich nicht das letzte Konzert der Spielzeit zu erwähnen (04.07., unter freiem Himmel im Parc Kinnekswiss) mit dem Orchestre philharmonique de Luxembourg, Stars der Stimme – Sonya Yoncheva und Vittorio Grigolo – und seinem neuen musikalischen Direktor ab September, dem Ungarn Martin Rajna, der sich mit 30 Jahren als einer der vielversprechendsten Taktstöcke des Planeten durchgesetzt hat. 


Das komplette Programm unter philharmonie.lu

Das könnte dir auch gefallen