Nie wieder!

Le camps de Gurs Das Lager Gurs, vers ca 1942 (Mémorial de la Shoah, Paris, CC_276a_3)

In Karlsruhe beschreibt Gurs 1940 die Tragödie der Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden.

Im Wind der Geschichte hat der Name Gurs einen düsteren Klang. Es handelt sich um das 1939 errichtete Lager, das in dieser Gemeinde des Departements Pyrénées-Atlantiques errichtet wurde (um dort jene zu internieren, die aus dem benachbarten Spanien flohen) und in welches tausende von Juden aus den Gaus – Verwaltungsbezirke Nazideutschlands – von Baden und Saarland/ Rheinland-Pfalz am 22. und 23. Oktober 1940 deportiert wurden. Die offiziellen Quellen nennen 6504 Personen, aber die reale Anzahl wahr ohne Zweifel höher. Diejenigen, die dort überlebt haben, wurden zum Großteil anschließend ab 1942 nach Auschwitz und Sobibor transferiert und dort exterminiert. Der Besucher erfährt wie die Juden in Karlsruhe vor der Deportation nach Gurs lebten, aber auch vieles über eine in Frankreich noch wenig bekannte Tragödie, die Lebensbedingungen in diesem Vorzimmer der Hölle, insbesondere anhand der extrem bewegenden Zeichnungen von Eva Liebhold. Die Ausstellung setzt auch dieses Ereignis in den Kontext der europäischen Unruhen und endet mit einem unentbehrlichen Kapitel zur Erinnerungskultur, das die Geschichte des Gedenkens an diese Verbrechen bis heute erzählt…


Im Stadtmuseum / Prinz-Max-Palais (Karlsruhe), bis zum 3. Oktober
karlsruhe.degurs1940.de

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