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Die palästinensische Kultur wird in Badke (remix) in Straßburg reinterpretiert

© Kurt Van der Elst

Indem es aus palästinensischen Traditionen und anderen Bräuchen aus aller Welt schöpft, lässt Badke (Remix) ein einfühlsames Bild wiederaufleben, das den Puls der Zeit trifft.

Ursprünglich im Jahr 2013 vom belgisch-schweizerischen Trio aufgeführt, das aus Koen Augustijnen, Rosalba Torres Guerrero und Hildegard De Vuyst besteht, ist Badke – eine bewusste Umkehrung von dabkeh, einer folkloristischen Praxis die „mit dem Fuß aufstampfen“ bedeutet – ein Stück für 10 palästinensische Interpreten. Schon im Jahr 2015 wiederaufgenommen, zählt es damals einen gewissen Amir Sabra zu seinen Rängen, einen jungen Tänzer aus dem Westjordanland, der sich des Projekts zehn Jahre später, in Begleitung des Choreographen Ata Khatab, wieder annimmt.


Indem sie eine populäre und energiegeladene Choreographie, die oft bei Hochzeiten und Zeremonien präsent ist, mit anderen Stilen und internationalen Disziplinen konfrontieren, steht die Aufführung in einem globalen Kontext, der von Konflikten und Gewalt geprägt ist und der somit aus den Teilnehmern echte Verfechter ihrer Kultur macht. Zu Klängen eines Midschwiz, eines traditionellen Blasinstruments, lädt Badke (remix) so eine neue Generation dazu ein die Codes zu mischen, ihr Erbe mit den Künsten des Hip-Hops, der Capoeira des Zirkus oder des zeitgenössischen Tanzes zu verbinden… bis hin zu Bezügen zum Werk von Walt Disney. 


In Pôle Sud (Straßburg) am Dienstag den 19. Mai
pole-sud.fr

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