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Agnès Varda anhand ihrer Bilder

Agnès Varda - Autoportrait, février 1955 © Succession Agnès Varda

Anhand von Selbstportraits, Andere Portraits offenbart sich  die photographische Seite der Kunst von Agnès Varda.

Ich glaube, dass Menschen doch das interessanteste sind, was es gibt“, sagte Agnès Varda (1928-2019). Das beweist ein Rundgang in dem die Regisseurin von Mittwoch zwischen 5 und 7 (1962) insbesondere ihre Identität hinterfragt, dank zahlreicher Selbstportraits, ob sie einen bizarren wissenschaftlichen Apparat in der Hand hält oder sich aufrecht, stolz und geheimnisvoll in ihrem Studio zeigt. Sie hat auch zahlreiche Persönlichkeiten aufgenommen wie Salvador Dalí, Surrealist bis in die Schnurrbartspitzen, den Bildhauer Pierre Székely oder Fidel Castro, den sie, voller Menschlichkeit, im Jahr 1962 präsentiert, eher als (ruhigen) Vater der Guerilla-Revolution, der aus der Sierra Maestra kommt. 

 

Wir mögen ebenfalls sehr ihre Gruppenansichten, ob es jene des Théâtre National Populaire sind, wo sie in den 1950er Jahren arbeitete oder jene von Anonymen in Marseille aus dem Jahr 2012: „Ich habe es sehr gemocht, Anwohner zusammenzubringen, die sich kaum oder gar nicht kannten. Sie haben gelächelt, sie haben geschrien, sie haben posiert“, erklärt sie. Aber ihre ganze Zärtlichkeit und Behutsamkeit konzentrieren sich aufs Stärkste in Aufnahmen, in denen sie familiäre Beziehungen festhält.


Im Centre Jacques Brel, im Puzzle (Thionville) bis 28. März
centre-jacques-brel.com

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